Europa-Domain .eu war 2012 bei Unternehmen sehr gefragt

Köln – Die Wirtschaft setzt immer mehr auf Europa: Kaum etwas zeigt dies so eindrucksvoll wie die Investitionsbereitschaft in die symbolträchtige Europa-Domain .eu, deren überdurchschnittlicher Auftrieb sich folglich ungebremst fortgesetzt hat. Der Preisausreißer nicht berücksichtigende „Median“ stieg von 150 Euro im Jahr 2010 und 264 Euro im Vorjahr auf 650 Euro im Jahr 2012. Dies geht aus der alljährlichen Domainmarkt-Studie der weltgrößten Domainhandelsbörse Sedo hervor, die das Unternehmen soeben vorgelegt hat.

Stark im Kommen sind auch wieder Domains mit landestypischer Endung wie .fr und .at, wo der Median ebenfalls einen kräftigen Auftrieb erfahren hat. So rangieren unter den Top-10-Spitzenverkäufen des Jahres etliche Domains mit landestypischer Endung, die dem bisherigen Favoriten .com Konkurrenz machen. Das momentan starke Interesse an Gold und Silber hat darüber hinaus zu einer Vielzahl an Verkäufen thematisch passender Domains geführt.

36.181 Domains wurden über Sedo verkauft. Der Durchschnittspreis einer Domain lag bei etwa 1.463 Euro. Teuerste über Sedo verkaufte, veröffentlichte Domain war webhosting.co.uk (500.000 US-Dollar), bemerkenswerte Verkäufe außerdem die von hoteles.es (275.000 Euro) und buy.me (115.000 Euro).
Teuerste verkaufte Domain mit deutscher Endung .de war online-casino.de (115.000 Euro).(Ots)